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Sommerfreizeit I 2026 - Do, 06.08.2026

Donnerstag, 06.08.2026, 7:00 Uhr

Heute Morgen wird den Teilis eine halbe Stunde Schlaf geraubt, denn es steht, wie gestern bereits erwähnt, der O-Lauf an.

Ich erkläre für die Neueren unter euch erst einmal, was es mit diesem Lauf auf sich hat.

Die Kinder sind wie immer in ihre Zelte aufgeteilt und bekommen von ihrem Betreuer oder ihrer Betreuerin eine Landkarte von Untersteinbach und den umliegenden Dörfern, Wäldern und Weiden.

In der Karte ist ein eingezeichneter Weg sichtbar, der die Basis der Wanderung bildet. Die Kinder müssen jetzt selbstständig dem eingezeichneten Weg folgen. Manchmal klappt das ganz gut, aber manchmal kann es bei kleinen Waldwegen echt schwer werden, dem Weg in die richtige Richtung zu folgen. Hierbei darf die betreuende Person in Ausnahmefällen kleinere Tipps geben, aber nicht explizit helfen. Um sicherzugehen, dass die Kinder auch wirklich auf dem richtigen Weg laufen und nicht abkürzen, sind entlang des Weges in diesem Jahr Buchstaben platziert worden, die für das Lösen eines Wörterrätsels benötigt werden.

Die Monster sind top motiviert und decken sich bei „Talis Eck“ noch mit genügend Getränken und Snacks ein, bevor es dann richtig losgeht.

Ich finde, man kann den Orientierungslauf sehr gut in verschiedene Phasen einteilen, welche ich jetzt zu beschreiben versuche. :)

Die erste Phase ist die Euphorie und Abenteuerlust. Hier ist die Stimmung auf einem Hoch und die Gruppe läuft selbstsicher los. Die Karte wird gemeinsam gelesen und es läuft einfach. Wie heute bei dem ein oder anderen Zelt hält sich diese Phase nicht immer sonderlich lange. Schon bei der ersten Weggabelung passiert manchen das Unheil.

Hier kommen wir zur zweiten Phase: Frust. Jeder gelaufene Meter in die falsche Richtung bedeutet nämlich effektiv einen weiteren Meter, den man braucht, um wieder auf den richtigen Weg zu kommen.

Doch aus Fehlern lernt man (manchmal), weswegen danach die nächste Phase startet. Phase drei ist die Zuversicht. Man denkt, ab hier kann nichts mehr schiefgehen. Manchmal hält sich diese Phase bis zum Mittagessen bei der Mittagsstation, jedoch ist es auch leicht, wieder in Phase zwei abzurutschen.

Beim Erreichen der Mittagsstation herrscht dann allgemein gute Stimmung. Na klar, … Es gibt Schinkennudeln!! Wer hier nicht mehr kann oder wem die heiße Sonne nicht gut tat, kann von den Sanis Bernd und Didi zurück ins Lager gebracht werden.

Nach der Mittagsstation, wo die Kinder ca. 45 Min. Pause machen, geht es gestärkt weiter.

Jetzt ist die Motivation hoch, denn es gilt nur noch, das Zeltlager zu erreichen. Das Blatt kann sich aber sehr schnell wenden. Bei manchen Zelten passiert das heute auch früher oder später und so kommen die Kinder, Zelt nach Zelt, im Lager an. Da die Zelte morgens zu verschiedenen Zeiten gestartet sind, ist es normal, dass nicht alle auf einmal ankommen. Dennoch schaffen es manche Zelte, vor einem früher gestarteten Zelt anzukommen. Sehr stark!

Als Letzte kommt heute Miri mit Zelt 8 am unteren Lagertor an. Herzlichen Glückwunsch! :)

Für diejenigen, die schon früher im Lager ankamen, bietet Bettina, die Frau von Lagerleitung Simon, Gipsgießen in der Bastelhütte an. Die Kunstwerke sind in der Bildergalerie auf der Website zu sehen. :)

Ein Großteil entscheidet sich dann aber eher, noch im Freibad eine Abkühlung zu bekommen.

Bis zum Abendessen gibt es dann Freizeit und nach einem leckeren Vesper geht es im Abendblock ähnlich entspannt weiter. Es wird laut Musik gespielt und ein paar Aktivitäten angeboten. Das erste Mal in diesem Jahr haben die Kids die Möglichkeit, nach einer Einweisung zu klettern, und auf der unteren Spielwiese wird Volleyball gezockt. Der Rest entspannt am Zelt und genießt den wohlverdienten Feierabend.

21:00 Uhr

Das Lagerfeuer rundet den Tag heute toll ab und bei Songs wie „Riptide“, „Über den Wolken“ oder „Leaving on a Jetplane“ schunkeln die Kids gemütlich hin und her. Im Anschluss spielen Lynn und Jule wie immer den Zapfenstreich und es geht ins Bett. Heute haben die Betreuenden nicht sonderlich für Ruhe in den Zelten zu sorgen, denn nach diesem Tag sind alle platt.

Heute möchte ich abschließend noch die Betreuer der großen Jungs vorstellen:

Zelt 17 wird von Noa angeführt, gefolgt von Zelt 18 mit Nico. Trotz ein paar Jahren Betreuererfahrung sind die beiden im Vergleich zu den anderen vier noch wahre Azubis. Sascha Berger zum Beispiel hat durch die vielen Jahre in Untersteinbach schon vieles gesehen. Ob als Spüli, in der Küche oder in diesem Jahr als Betreuer. Tim (Zelt 20), Marcel (Zelt 21) und Alex (Zelt 22) weisen einen mindestens genauso vollgepackten Zeltlager-Lebenslauf vor. Das Lustige ist, dass diese vier Zeltlagerurgesteine schon bestimmt die Hälfte des restlichen Betreuerteams als Teilis betreut haben.

Bevor ich es heute wieder vergesse: Die Lösung für das Ratespiel der Armen Ritter ist übrigens 1100! So viele Scheiben Toast wurden am Dienstag beim Mittagessen verputzt.

Mit diesen Worten verabschiede ich mich und bis morgen!

Checkt wie immer gerne auch den Instagram-Beitrag aus, den ich gleich noch hochladen werde. :)

Teilen ist auch gerne gesehen!

Liebe Grüße,

Sascha