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Sommerfreizeit II 2026 - Mo, 17.08.2026

Was ich gestern noch gar nicht erzählt habe: Bei uns im Zeltlager gibt es eine Lagermeisterschaft. Dafür können die Kids fleißig Punkte sammeln – oder besser gesagt: in diesem Jahr Münzen. Die gibt es für gewonnene Turniere und Spiele, aber auch für das Aufräumen der Zelte.

Denn damit es nach einer Woche im Zeltlager nicht aussieht wie … sagen wir mal … „kreatives Chaos“, müssen die Kids jeden Morgen vor dem Frühstück ihre Zelte aufräumen und putzen. Und sobald um 08:30 Uhr das Frühstücksbuffet öffnet, geht es für mich los zur Zeltbewertung. Am ersten Morgen war dabei wirklich schon alles vertreten. Von „beinahe klinisch rein“ bis hin zu „Was ist denn hier bitte schiefgelaufen??? Mal schauen, wie sich das im Laufe der Woche noch entwickelt. 

Nach dem Frühstück geht es dann direkt mit den ersten Turnieren los. Für die großen Jungs vom oberen Zeltplatz heißt es: Schläger raus und ab zum Baseball. Die kleinen Jungs vom unteren Zeltplatz starten dagegen mit einem Fußballturnier und versuchen die ersten Münzen für ihre Gruppe zu ergattern.

Währenddessen geht es bei den Mädels etwas kreativer zu. In der Gruppenarbeit werden Zeltfahnen gemalt, gebastelt, getanzt und gespielt. So ist für jeden etwas dabei und auf dem ganzen Zeltplatz ist schon am Vormittag ordentlich was los.

Irgendwann knurren dann aber auch die ersten Mägen und um 12:00 Uhr wartet das Mittagessen auf uns. Heute gibt es Spaghetti mit Gemüsebolognese, dazu eine Salatbar und zum Nachtisch Schokopudding. Unsere Spülis Eliana, Louisa, Svenja und Mika spülen und putzen nach jedem Essen alles wieder blitzeblank.  

Normalerweise wäre danach erst einmal Pause angesagt. Heute nutzen wir die Mittagspause allerdings für etwas anderes, um später schöne Erinnerungen an die Zeltlagerzeit zu haben, machen wir Teambilder. Denn im Zeltlager entstehen nicht selten Freundschaften fürs Leben. Und wer weiß – vielleicht sitzen einige von den Kids in vielen Jahren zusammen und schauen sich die Bilder gemeinsam an.

Damit der große Tanz am Sonntag auch wirklich sitzt, gibt es noch einmal eine Trainingseinheit. Anschließend geht es mit den Turnieren weiter. Für die großen Mädels steht Brennball auf dem Programm, die kleinen Mädels treten beim Völkerball gegeneinander an. Die Jungs nutzen die Zeit für ihre Gruppenarbeit. 

Nach dem Abendessen teilt sich das Lager auf. Die Kids, die an der Dexter-Studie teilnehmen, machen auf dem Sportplatz einen Shuttle-Run. Für alle anderen geht es auf Abenteuerwanderung. Und zum Singen am Lagerfeuer kommen alle wieder zusammen.

Für die Zelte 13, 14 und 20 ist heute ein besonderer Abend, sie dürfen mit ihren Betreuer/innen Eve, Lea und Abel im Außenlager übernachten und fernab vom Zeltplatz einfach noch ein bisschen länger aufbleiben, quatschen und zusammen den Abend genießen. Nur das Grillen fällt aufgrund der Trockenheit in diesem Jahr dort leider aus.

Auch die Zelte 12 und 19 müssen heute noch nicht zum Zapfenstreich in ihren Schlafsäcken liegen, sondern dürfen noch etwas länger am Lagerfeuer sitzen bleiben und da darf auch gegrillt werden. Der Grund dafür ist, dass Ihre Betreuerin Grinzi und ihr Betreuer Rambo heute Lagerwache haben.

Für die beiden bedeutet das allerdings eine ziemlich kurze Nacht. Während die Kids irgendwann zum Schlafen ins Zelt gehen, beginnt für die beiden der eigentliche Wachdienst. Sie sorgen dafür, dass im Lager Ruhe und Ordnung herrscht, wenn alle anderen schlafen. Vor allem aber sind sie die Ansprechpartner, falls nachts irgendetwas sein sollte – und müssen deshalb jederzeit erreichbar sein.

Zum Schluss möchte ich mich auch noch vorstellen, nach vielen Jahren, die ich schon im Zeltlager in den verschiedensten Rollen dabei war, bin ich dieses Jahr für die kranken und leicht verletzten Kids da und um Euch mit Bildern und Berichten ein bisschen am Lagerleben teilhaben zu lassen.

Liebe Grüße, Eure Sabine