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Sommerfreizeit II 2026 - Sa 22.08.2026

Heute ist für viele hier im Lager der letzte ganze Zeltlagertag. Da ich zu den alten Hasen gehöre und inzwischen auf etwa 30 Jahre Zeltlager zurückblicken kann, ist es für mich ein ganz komisches Gefühl, dass so viele „einwöchige“ Kids und auch Mitarbeitende morgen schon wieder nach Hause fahren.

Am Ende der ersten Woche sind so viele neue Freundschaften entstanden, gemeinsame Lieder gesungen und unzählige kleine Erlebnisse geteilt worden, die zusammenschweißen. Dadurch bekommt die zweite Woche noch einmal eine ganz andere Dynamik. Daher hoffe ich sehr, dass es den meisten Kindern so gut gefallen hat, dass sie im nächsten Jahr gleich zwei Wochen bleiben möchten.

Wie ich schon am ersten Tag geschrieben habe, lebt das Zeltlager durch die ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Sie geben nicht nur während der vier Wochen unserer beiden Sommerfreizeiten alles, sondern investieren auch unter dem Jahr viele Arbeitsstunden. Die Anlage muss in Schuss gehalten werden und immer wieder werden neue Sport- und Spielgeräte angeschafft. Dafür sind wir jedoch auch auf Spenden angewiesen.

Damit jede Spende direkt beim Zeltlager ankommt und Spenderinnen und Spender automatisch eine Spendenbescheinigung erhalten, gibt es eine Spendenseite bei betterplace.

Die Plattform übernimmt die komplette organisatorische Abwicklung und stellt die Spendenbescheinigungen aus. Das gesammelte Geld wird anschließend direkt und ohne Umwege auf das Konto unseres Zeltlagers überwiesen.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

https://www.betterplace.org/de/projects/182607?utm_campaign=user_share&utm_medium=ppp_sticky&utm_source=Link&utm_content=bp

Auch über Kuchenspenden von Eltern, die morgen ihre Kids abholen oder bringen, freuen wir uns sehr.

Der Tag beginnt für mich mit den lustigen Ideen, die sich die Kids ausgedacht haben, um mich bei der Zeltbewertung zum Lachen zu bringen. Wie sie das gemacht haben, seht Ihr in der Bildergalerie.

Ansonsten ist der Tag heute etwas ruhiger. Es werden verschiedene Interessensgruppen angeboten, bei denen sich die Kinder aussuchen können, worauf sie gerade Lust haben. Zum Beispiel gibt es Batiken, ein Fitness-Workout, Gesellschaftsspiele oder das Basteln von Campingstühlen.

Nach dem Mittagessen ist wieder Mittagspause. Der Tanz sitzt, den müssen wir nicht noch einmal üben. Anschließend gibt es Gruppenarbeit. Auch hier habe ich den Eindruck, dass alle ganz froh sind, wenn es heute etwas ruhiger zugeht.

Nach dem Abendessen gehen wir direkt zum letzten gemeinsamen Abend über. Der beginnt mit einer Talentshow, bei der die Betreuerinnen und Betreuer ihre größten Talente auf der Bühne zeigen und dafür von einer Jury Punkte bekommen.

Das Highlight des Abends folgt direkt danach: Die Lagerleiterinnen Sarah und Steffi verkünden die Ergebnisse der Lagermeisterschaft und die Spannung steigt. Für die kleinen Mädels und Jungs sowie für die großen Mädels und Jungs gibt es jeweils Bronze, Silber und Gold.

Kleine Jungs: Bronze: Zelt 6, Silber: Zelt 5, Gold: Zelt 8

Kleine Mädels: Bronze: Zelt 2, Silber: Zelt 1, Gold: Zelt 2

Große Jungs: Bronze: Zelt 18, Silber: Zelt 16, Gold: Zelt 15

Große Mädels: Bronze: Zelt 14, Silber: Zelt 11, Gold: Zelt 12

Wir Betreuer sind sehr gerührt, als Zelt 12 den ersten Platz eigentlich an Zelt 11 abgeben möchte. Zelt 11 hatte ihnen geholfen, den Stern zu ergattern, mit dem sie am Ende eine Nasenlänge vorne liegen. Am Ende teilen sich die beiden Zelte deshalb den ersten Platz.

Anschließend wird noch einmal getanzt und am Lagerfeuer gesungen, bevor die Betreuer/innen mit ihren Kids ins Zelt gehen. Ich bin mir sicher: Heute darf es ruhig noch ein bisschen länger laut bleiben.

Hiermit verabschiede ich mich und übergebe den Staffelstab an Eve, die in der kommenden Woche die Berichte schreiben wird.

Denn nach einigen Schürfwunden, Übelkeiten, Heißerkeiten, dem Kühlen und Beobachten von Schwellungen und natürlich dem Schreiben der täglichen Berichte muss ich mich leider ebenfalls nach der ersten Woche verabschieden.

Eine Woche Zeltlager geht zu Ende es bleiben viele schöne Erinnerungen, Lieder und Begegnungen zurück. Und vielleicht sehen wir den einen oder anderen im nächsten Jahr wieder – dann hoffentlich gleich für zwei Wochen.