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Sommerfreizeit II 2026 - Sa., 29.08.2026

Heute ist es so weit. Das Zeltlager ist vorbei und die ersten Kinder reisen schon am frühen Morgen wieder nach Hause. Zwei Wochen voller Spiele, Turniere, Lagerfeuer, Wasserschlachten, gemeinsamer Abende und vor allem ganz vieler neuer Erinnerungen liegen hinter uns. Vielen Dank für diese zwei tollen Wochen!

Bevor es allerdings ans Abschiednehmen geht, steht erstmal noch ein bisschen Arbeit an. Schon vor dem Frühstück werden die Koffer gepackt und im Essenszelt gesammelt. So können die Eltern später hoffentlich etwas leichter das Gepäck ihrer Kinder wiederfinden.

Und dann gilt heute mehr denn je: „Viele Hände, schnelles Ende!“ Noch vor dem Frühstück werden die Zelte komplett leergeräumt. Matratzen werden ins Lager gebracht, Planen und Teppiche gefegt und zusammengerollt und wer mit dem eigenen Zelt fertig ist, hilft kurzerhand noch beim Nachbarzelt. Gemeinsam geht der Abbau dann doch deutlich schneller.

Danach gibt es ein mehr als verdientes letztes Frühstück. Die letzten Marmeladen- und Nutellagläser werden geöffnet, dazu gibt es Leberwurst, Wurst und Käse, Toast und Brötchen. Müsli mit Milch oder Joghurt und natürlich auch Grießbrei dürfen nicht fehlen. Ein letztes Mal gibt es also alles, was das Herz – oder in diesem Fall der Magen – begehrt.

Anschließend werden die Tische und Bänke zusammengeklappt und ordentlich gestapelt. Und plötzlich ist da viel mehr Platz als sonst. Platz, um sich noch einmal richtig in den Arm zu nehmen und sich voneinander zu verabschieden. Und genau da wird es dann doch ziemlich emotional. Bei den Betreuern und Betreuerinnen genauso wie bei den Jungs und Mädchen fließen die ersten Tränen. Zwei Wochen lang war man rund um die Uhr zusammen und jetzt soll das einfach vorbei sein?

Vielleicht fragen sich jetzt einige Eltern zu Hause, warum hier eigentlich alle so weinen. Für euch sind es „nur“ eine bzw. zwei Wochen Zeltlager gewesen, für die Kinder war es aber viel mehr. Tage lang wurde gemeinsam gegessen, gespielt, gelacht, gestritten, Quatsch gemacht und jeden Tag etwas Neues erlebt. Man schläft Matratze an Matratze, ist den ganzen Tag zusammen und hat plötzlich Menschen um sich, die sich innerhalb kürzester Zeit wie richtig gute Freunde anfühlen. Und genau diese Menschen müssen jetzt wieder nach Hause. Da darf es beim Abschied dann auch mal ein paar Tränen geben.

Schnell werden noch Handynummern, Snapchat-IDs und alle möglichen anderen Kontaktdaten ausgetauscht. Schließlich möchte man sich nicht einfach aus den Augen verlieren. Der große Wunsch: In Kontakt bleiben und sich spätestens nächstes Jahr genau hier wiedersehen, im Zeltlager Untersteinbach.

Von vielen Kindern hören wir heute, dass sie nächstes Jahr auf jeden Fall wiederkommen möchten. Am liebsten gleich für zwei Wochen. Denn genau das ist es, was wir uns wünschen: Dass die Kinder nach Hause fahren und sagen können, dass sie einen richtig tollen Sommer hatten.

Und während sich das Freizeitgelände langsam leert, bleiben vor allem die Erinnerungen an die vergangenen zwei Wochen. An neue Freundschaften, alte Freunde, verrückte Aktionen, laute Lagerfeuer und all die kleinen Momente, die man vorher gar nicht planen kann.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Gesichter, die wir nächstes Jahr wiedersehen werden. Bis dahin bleibt uns nur noch zu sagen:

Danke für zwei wunderschöne Wochen, liebe Teilis! ❤️

Ein letztes Mal liebe Grüße aus Untersteinbach!

Eve

PS: Hat Ihr Kind etwas im Zeltlager liegen lassen und möchte es unbedingt wieder haben? Dann wenden Sie sich bitte per E-Mail an die Sportkreisjugend Ludwigsburg. Alle Fundsachen werden in Ludwigsburg gelagert.