Kategorie: Berichte Untersteinbach
Sommerfreizeit II 2025, Mi. 20.08. 2025
Einen schönen guten Abend,
was ein ereignisreicher und auch ein wenig anstrengender Tag hinter uns liegt. Das heutige Motto "Crazy Cap/Hat Day" war bestens gewählt. Denn heute war O-Lauf angesagt, oder ausgesprochen, der Orientierungslauf. Hier bekommen die Kids vom Betreuer eine Landkarte mit Wegpunkten und Zahlen überreicht und eine Liste mit Aufgaben und Fragen du den jeweiligen Zahlen und Wegpunkten.
Das Ziel der Kids, den Lauf in einer guten Zeit zu absolvieren und möglichst alle Punkte zu finden und Fragen und Aufgaben zu lösen. Keine ganz leichte Aufgabe, denn das wichtigste überhaupt, sich möglichst nicht verlaufen und nicht zu viel extra Kilometer oder im heutigen Fall auch Höhenmeter zu machen.
Doch nochmals zum Motto und den Kopfbedeckungen, da sind wirklich ein paar witzige aufgetaucht, eine Portion Pommes und ein Burger, Stitch und ein Hai, ein Regen-/Sonnenschirm um nur ein paar zu nennen. Und wieso war das Motto so gut getroffen? Weil die Kids für den O-Lauf ein paar Regeln beachten müssen, neben einer Kopfbedeckung und festem Schuhwerk zählt auch der Sonnenschutz und ausreichend Flüssigkeit zu den Dingen, die jeder Teili dabei haben sollte. An dieser Stelle ein dickes Danke Schön an die Firma Winkels Getränke Logistik, welche uns auch dieses Jahr wieder eine komplette Palette an Mineralwasser der Marke ALWA zur Verfügung gestellt hat, die Kids haben sich sehr gefreut.
Bestens ausgestattet starteten so die Zelte nacheinander in abwechselnder Reihenfolge, damit man nicht nur dem anderen Zelt hinterläuft, dann auch mehr oder weniger pünktlich. Alle Zelte waren neben einer Sani-Tasche mit dem Erste Hile Set auch mit einer Rolle Klopapier ausgestattet, man weiß ja nie. Die meisten Betreuer sorgten zudem mit Musikboxen für die entsprechende musikalische Untermalung und Motivation.
Ausgelegt war der O-Lauf auf 14 km bei den jüngeren Teilis und auf 16 km bei den größeren. In den meisten Fällen wurde das teils nur minimal überschritten, es gab aber auch Ausnahmen. Insgesamt gab es 25 Punkte zu finden, wobei der 13. mit Sicherheit der wichtigste war, die Mittagsstation. Hier hatten unsere ZBV's und Spülis Pavillons und Sitzmöglichkeiten aufgebaut, die Kids konnten ihre Wasservorräte auffrischen und die Küche hat leckere Fleischküchle und Eiernudeln bereit gestellt.
Die zeitliche Planung war dann so eine Sache, kamen die letzten Jahre mitunter schon Kids gg. 11:30 Uhr an der Mittagsstation an so war dieses Jahr das erste Zelt erst gg 12:45 Uhr vor Ort, dann ging es aber Schlag auf Schlag, so das gg 15:00 Uhr die letzten sich wieder auf den Rückweg machten. Nun fast zumindest, das Zelt von Tobi hatte sich ordentlich verlaufen und kam erst gg 15:30 Uhr an, noch schlimmer hatte es das Zelt von Grinzi getroffen, die hatten sich so schlimm verlaufen, das wir die Mittagsstation abgebaut haben und ihnen mit den Autos entgegen gefahren sind, nur um sie dann aus dem Wald zu retten. Frisch gestärkt und mit tollem Teamgeist hat sich dann das zelt auf den Rückweg gemacht, wohl wissend, das sie wahrscheinlich nicht rechtzeitig zum Abendessen im Lager sein würden. So kam es dann auch, die ersten Zelte waren gegen 15:30 Uhr wieder im Lager. Tobis Zelt mussten wir einsammeln, die waren noch eins von drei Zelten auf der Strecke. Sie durften gegen 18:45 Uhr noch essen, Timeas Zelt hat nicht aufgegeben und ist gegen 19:00 Uhr ins Lager eingelaufen und mit Pommes und Currywurst versorgt worden. Doch was war mit Grinzis Zelt?
Eigentlich wollten wir 19:15 Uhr mit der Kinovorstellung im Essenzelt starten, es wurde "Alles steht Kopf 2" gezeigt. Gestartet wurde dann, um es allen zu ermöglichen zu Duschen, um 20 Uhr. Doch auch hier noch kein Zeichen von Grinzis Zelt, aber sie liesen nicht mehr lange auf sich warten. Um 20:!5 Uhr zur besten Primetime kamen sie erschöpft, aber stolz, ins Lager gelaufen.
Alles in allem hat es den Kids gefallen, sie durften sich auf die Spuren der Römer begeben. Sie liefen weite Teile des Limes Wanderweges, rauf und runter durch die Wälder. Höhepunkt waren das Fundament eines alten Limesturms im Wald und einer Aussichtsplattform in der Nähe, wo auf Schautafeln noch einiges wissenswertes aus der Römerzeit zu finden war.
Die besonderen Aufgaben waren, neben der Aufgaben an den Punkten, die folgenden:
- Zählt während des O-Laufs alle Hochsitze. (ich hab beim Planen mit dem Fahrrad 27 gezählt, die Kids kamen durch Umwege auf teils viel größere Zahlen, manche auch auf weniger, wenn sie andere, kürzere Wege Querfeldein gefunden hatten)
- Schreibt ein Gedicht oder einen Reim zum O-Lauf mit mindestens 25 Wörtern. (und was waren die Kids kreativ)
Das Schöne am O-Lauf ist und bleibt, das es für das Zelt und den Betreuer eine tolle Zeit ist, um sich kennenzulernen und als Zeltgemeinschaft zusammen zu wachsen. Auch wenn "Wandern schrecklich ist" oder die Kids "Laufen hassen", am Ende hat es sich doch für alle gelohnt.
Drei Zelte hatten sogar noch die Energie gegen halb 9 noch ins Außenlager zu laufen und die heutige Nacht und Sternenhimmel und mit Lagerfeuer draußen zu verbringen. Ich bin gespannt was sie morgen spannendes zu berichten haben.
Bevor ich jetzt über dem Laptop einschlafe, euch allen eine gute Nacht und bis Morgen.
Euer Fabi