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25.08.2025 21:29 Alter: 192 days
Kategorie: Berichte Untersteinbach

Sommerfreizeit II 2025, Mo. 25.08.2025


Der Montag startete – wie könnte es anders sein – mit unserem klassischen Frühstück und der legendären Zeltbewertung. Wer glaubt, dass sich die Kinder nach einer Woche langsam nichts Neues mehr einfallen lassen, liegt falsch. Im Gegenteil: Heute reichte die Bandbreite von zwei Zelten, das einfach komplett offen stand, über Besen und Bälle, die vor dem Zelt positioniert waren, bis hin zu Taschen, die im Gras standen. Ob das nun als „besondere Ordnung“ durchgeht oder eher als Chaos am ersten Tag – lässt sich schwer sagen. 

 

Frisch gestärkt ging es dann in die erste große Programmpunkt des Tages. Bei den Jungs hieß es: Baseballturnier. Wer jetzt denkt, das klingt nach gemächlichem Hin- und Herschlagen, der irrt – da flogen die Bälle schneller, als man „Home Run“ rufen konnte. Und während einige sich als wahre Naturtalente am Schlagmal entpuppten, war bei anderen die Taktik eher: „Hauptsache rennen, egal wohin.“ Aber genau das macht ja den Charme aus.

 

Die Mädchen dagegen stürzten sich ins Turnier „Vier-Jahres-Zeiten“. Das Spiel funktioniert ähnlich wie Völkerball, nur mit einem besonderen Twist: Wer abgeworfen wurde, wechselt nicht beleidigt die Seite, sondern wird gleich ins Team des Werfers aufgenommen. Das Resultat? Ständig wechselnde Teamgrößen, wachsende Freudenschreie und die Erkenntnis: Egal wie es ausgeht, am Ende sind doch alle in einem Team.

 

Und als wäre das nicht genug Bewegung gewesen, kam die Kür: Tanzen mit Ann-So und Jenny. Ganz spontan griffen die beiden nochmal den Tanz vom Besuchersonntag auf. Nicht, weil es nötig gewesen wäre – der Auftritt am Sonntag war schließlich schon ein Highlight – sondern einfach, weil es Spaß macht. Und wenn man die Mädchen so lachen und sich drehen sah, wusste man: Das war die richtige Entscheidung.

 

Zum Mittagessen reisten wir dann kulinarisch nach Schweden – und zwar mit Köttbullar, Reis und Blumenkohl. Die Teller waren schnell leer, Nachschlag musste her. Und als ob das nicht schon Glück genug gewesen wäre, folgte ein Nachtisch, der wirklich immer für strahlende Augen sorgt: Schokoladenpudding. Kurzzeitig war es im Speisesaal erstaunlich still, was bei dieser Menge Kinder selten vorkommt – das spricht wohl für sich.

 

Am Nachmittag folgte unser legendäres Interessengruppen-Programm. Hier konnte jedes Kind selbst entscheiden, worauf es Lust hatte. Und das Angebot ließ wirklich keine Wünsche offen: Steffi und Grinzi stimmten Lagerfeuerlieder an. Jenny und Mimo holten die Gesellschaftspiele aus dem Schrank. Jan-Luca bewachte das Trampolin – wobei „bewachen“ wohl das falsche Wort ist. Er sprang selbst fast genauso begeistert wie die Kinder. Abel und Lea kümmerten sich um den Kletterturm. In der Bastelhütte tobte dann die wahre Kreativität: Ann-So, Tobi und Molly ließen Perlen in allen Farben durch die Finger der Kinder rollen. Egal ob Armbänder, kleine Motive oder sogar ganze Kunstwerke – hier entstanden wahre Schätze. Dazu kam das absolute Highlight: Kerzen gießen. Ein neues Angebot, das sofort zum Renner wurde. Und für alle, die ihre Energie lieber auf dem Feld rauslassen wollten, gab es Beachfußball mit Uli und Alina. Dort wurde gelaufen, geschwitzt, gejubelt.

 

Nach dem Abendessen stand dann noch einmal Gruppenarbeit auf dem Plan. Das klingt vielleicht nach Schule, ist es aber nicht – ganz im Gegenteil. Die Zelte hatten Zeit für sich. Manche nutzten die Gelegenheit, um einfach mal in Ruhe miteinander zu reden. Andere griffen zum Volleyball oder Fußball Karten und wieder andere entschieden sich fürs „Kneipen“. Es war schön zu sehen, wie unterschiedlich die Gruppen diese Zeit gestalten.

 

Und dann kam natürlich noch unser Lagerfeuer. Die Schüchternheit vom Vortag? Komplett verschwunden. Kein Wunder, bei einer Liedauswahl, die von Gänsehaut bis Lachkrampf alles bot: „Father and Son“ für die ruhigen Momente, „Atemlos“ für den Mitsing-Kracher und – als heimlicher Höhepunkt – die unvergessene „Ziege Esmeralda“. Was es damit genau auf sich hat? Nun, das bleibt ein kleines Zeltlager-Geheimnis, dass am besten die Kinder selbst zu Hause erzählen.

 

Um 21:30 Uhr war dann offiziell Schluss. Die Kinder haben jetzt Zeit sich zu richten. Das bedeutet in den Worten unser Betreuer: Zähneputzen, Pippi machen, ab ins Bett. 

 

Und wenn dann alle in ihre Schlafsäcke gekuschelt sind folgt um 22  Uhr unser Zapfenstreich, für den extra die Trompete herausgeholt wird. Hierauf freuen sich nicht nur die Kinder jeden Abend, sondern ganz Untersteinbach.

 

Liebe Grüße,

Eve