Kategorie: Berichte Untersteinbach
Sommerfreizeit II 2025, Mi. 27.08.2025
Heute starteten wir ausnahmsweise schon etwas früher in den Tag – das Frühstück war nicht wie gewohnt um halb neun, sondern bereits um acht Uhr angesetzt. Noch leicht verschlafen, aber gut gelaunt, sammelten sich alle Kinder und Betreuer im Essenhaus, wo der Duft von getoastetem Toast und Kakao für die nötige Motivation sorgte. Schließlich lag ein besonderes Vormittagsprogramm vor uns: die große A-Wanderung.
Knapp acht Kilometer lagen vor den Gruppen, gespickt mit elf Stationen, die es zu bewältigen galt. Die Zelte starten zu zweit immer im zehn Minuten Abstand. Eins in der richtigen Reihenfolge zu Station 1 und das andere in Richtung der 11.
Das Highlight war ganz klar die vierte Station: Hier wartete eine Seilrutsche auf die Kinder. Unser ZBV und Sani Didi baute diese morgens auf und wollte so vielen Kindern wie möglich die Chance geben, diese zu benutzen.
Auch wenn anfänglich ein wenig Angst da war, haben sich jede Menge Kinder getraut und es schlussendlich genossen.
Dieses kleine Abenteuer machte die Wanderung zu etwas ganz Besonderem, das allen noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Eigentlich war der Plan, dass alle Gruppen rechtzeitig zum Mittagessen wieder zurück sein sollten. Eigentlich. In der Realität trudelten die Zelte natürlich in ganz unterschiedlichem Tempo ein – mal schneller, mal deutlich später. Doch die Betreuer wussten sich zu helfen: Mit der Aussicht auf knusprige Schnitzel, Kartoffelsalat und zum Nachtisch bunten Wackelpudding wurden auch die letzten müde Kinder flott motiviert, die letzten Meter zurückzulegen. Und so saßen schließlich alle gemeinsam am Tisch und ließen es sich schmecken.
Nach dieser Anstrengung war eine lange Mittagspause mehr als verdient. Kinder und Betreuer nutzten die Zeit, um sich zu erholen – manche dösten in der Sonne, andere spielten kleine Runden Tischkicker oder Volleyball.
Doch wie so oft hatte das Wetter andere Pläne: Ein Blick auf den Bericht verriet uns, dass das geplante Nachmittagsprogramm ins Wasser fallen würde. Kurzerhand wurde umgeplant – und so hieß es: Kino-Nachmittag. Und dieses entspannte Programmpunkt wurde von allem genossen.
Am Abend ging es dann weiter mit einem offenen Lagerfeuer. Dafür zogen sich die Kinder um, packten ihre warmen Pullover aus und machten es sich gemeinsam mit Gästen rund um die Feuerstelle gemütlich. Denn „offen“ bedeutet hier wirklich offen: Ganz Untersteinbach war eingeladen, ebenso die Camper vom gegenüberliegenden Platz, Freunde und Bekannte des Teams – und viele kamen, um gemeinsam die besondere Atmosphäre zu genießen.
Bevor die Gäste mit Liederbuch ans Feuer traten, konnten sie sich erst einmal mit Getränken oder einer roten Wurst stärken. Dann aber wurde gesungen – und zwar richtig. Egal ob Kind, Betreuer oder Gast: Alle stimmten ein, mal lauter, mal leiser, mal mehr oder weniger textsicher
Gespielt wurde Klassiker wie “Country Roads” und “Lemon Tree” und Ferienlager Lieder wie die "Banane" die euch eure Kinder selbst erklären können.
Wie immer endete auch dieser besondere Tag mit dem Zapfenstreich um 22 Uhr. Eingekuschelt in ihre Schlafsäcke lauschten die Kinder den Tönen, während draußen die letzten Glutnester im Feuer langsam verglühten. Müde, aber glücklich, schliefen sie schließlich in ihren Zelten ein.
Liebe Grüße,
Eve