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29.08.2025 21:42 Alter: 162 days
Kategorie: Berichte Untersteinbach

Sommerfreizeit II 2025, Fr. 29.08.2025


Der letzte volle Tag im Zeltlager begann wie immer mit dem Frühstück. Währenddessen stand die Zeltbewertung an, bei der – endlich – fast alle Zelte die volle Punktzahl erhielten. 

 

Anschließend wartete das ersehnte Highlight: „Betreuer vs. Teilis“. Gespielt wurde Brennball in der Sporthalle, und schon bei den ersten Runden zeigte sich, dass beide Seiten großen Ehrgeiz mitbrachten. Die Kinder feuerten sich gegenseitig an, während die Betreuer alle Tricks auspackten – manchmal mit mehr, manchmal mit weniger Erfolg. Am Ende stand natürlich nicht das Ergebnis im Vordergrund, sondern der Spaß, den alle daran hatten. Aber falls es euch interessiert – die Betreuer und Betreuerinnen haben gewonnen.

 

Nach dem Spiel begannen die Betreuer damit, ihre eigenen Zelte abzubauen und ihr Gepäck in der Monsterburg zwischenzulagern. Dabei bekamen sie tatkräftige Unterstützung von vielen Kindern, die freiwillig mit anpackten. Gemeinsam wurde geputzt, gefaltet, gestapelt und geschleppt: Zelte zusammengelegt, Folien und Teppiche eingerollt, Lattenroste ordentlich gestapelt, Matratzen verräumt und Biertischgarnituren weggetragen. Das heißt, in unseren „Katakomben“, dem Lager unter dem Essenszelt, herrschte reges Treiben, als Kinder und Betreuer gemeinsam Ordnung schafften.

 

Zum Mittagessen gab es dann eine leckere Stärkung: Würstchen-Gulasch mit Nudeln und frischem Salat. Zum Nachtisch wartete Vanillepudding, der bei den meisten schneller verschwand, als man „Mittagspause“ sagen konnte.

 

In der anschließenden Pause nutzten viele die Sonne: einige gingen ins Freibad, andere entschieden sich für eine Runde Volleyball oder Tischtennis. Aber auch hier zeigte sich der Einsatzgeist der Betreuer – und mancher Kinder, die einfach nicht die Finger stillhalten konnten. Während die einen entspannten, arbeiteten die anderen weiter am Abbau, damit später weniger Stress blieb.

 

Am Nachmittag standen verschiedene Interessengruppen zur Wahl. Grinzi und Ann-So übernahmen die Badegruppe, während Jenny, Timea und Louisa beim Basteln kreative Ideen umsetzten. Wer wollte, konnte sich mit Jan-Luca beim weiteren Zelteabbau nützlich machen – eine Aufgabe, die erstaunlich viele Kinder wählten.

 

Das Abendessen war dann ein kleines Highlight: Burger, die sich die Kinder selbst zusammenstellen konnten. Von Salat über Käse bis hin zu verschiedenen Soßen war alles dabei – und die Teller waren dementsprechend bunt und reichlich gefüllt.

 

Direkt danach ging es über zum „Bunten Band“. Grinzi, Lea und ich hatten das Programm sorgfältig vorbereitet. Es gab eine kleine Saftbar und drei Programmpunkte, bei denen die Kinder ihre Betreuer herausfordern konnten.

 

Zuerst wurde Tobi von vier Personen – zwei Kinder und zwei Betreuern – in einer Minute schnell gemalten und diese Bilder wurden vom Applaus der Kinder bewertet. 

Danach folgte ein Duell in Kreativität: jeweils ein Kinder- und ein Betreuerteam mussten ein möglichst langes Wort erfinden – die Teilis besiegten Alina und Abel ohne Probleme. 

Zum Abschluss standen fünf Kinder auf der Bühne, die vier Fragen beantworten mussten:

 

– Wie viel Toastbrot hatte die Küche fürs Abendessen vorbereitet? (Antwort: 360 Stück)

 

– Wann wird sich vor dem Zapfenstreich am Zelt getroffen? (Antwort: 21:50 Uhr)

 

– Welche Nummer hat „Country Roads“ im Liederbuch? (Antwort: Nr. 7)

 

– Und was stand am Dienstagvormittag auf dem Programm? (Antwort: Swim and Run).

 

Nach diesem Teil ging es nahtlos weiter zur Lagermeisterschaft. Bei den Mädchen belegte Zelt 4 mit Ann-So den dritten Platz, Zelt 3 mit Grinzi den zweiten, und der Sieg ging an Zelt 2 mit Jenny. 

Bei den Jungs erreichte Zelt 6 mit Tobi den dritten Platz, Zelt 10 mit Mimo den zweiten, und ganz oben auf dem Treppchen stand Zelt 11 mit Abel.

 

Der Abend klang mit einer Disco aus, bei der die Kinder ausgelassen tanzten und sangen. Besonders schön war der Moment, als einige die Bühne stürmten, sich Mikrofone griffen und gemeinsam mit voller Begeisterung mitsangen. Es war ein buntes, lautes und herzliches Durcheinander, das zeigte, wie viel Spaß alle hatten.

 

Zum Abschluss lief traditionell „Wenn sie diesen Tango hört“ von PUR. Arm in Arm sangen die Kinder danach unser letztes Lagerfeuerlied – ein Moment, der viele still werden ließ. Ein besserer Abschluss für diesen Tag und für das gesamte Zeltlager hätte es nicht geben können.

 

Liebe Grüße,

Eve