Sommerfreizeit I 2025 - Mo, 04.08.2025
Der Tag begrüßte uns leider mit Regen, was aber dazu führte, dass die Kinder länger ruhig waren und beim Wecken um 7:00 Uhr doch noch das ein oder andere Kind schlummerte.
Nach einem reichhaltigen Frühstück – es gibt alles, außer Kaffee – ging es dann nahtlos in die ersten Turniere der Lagermeisterschaft über. Bei dieser treten von jedem Zeltplatz die jeweiligen Jungs oder Mädels-Zelte gegeneinander an.
Die kleinen Mädels und die großen Jungs spielten jeweils Völkerball auf den Zeltwiesen. Da es immer wieder regnete, konnten sie sich zwischendurch in die Zelte retten.
Da ging es den großen Mädels schon etwas besser: Sie konnten geschützt in der Arena sitzen und den spielenden Mannschaften beim Würfelfußballturnier zuschauen. Nur die Betreuerinnen saßen unter einer Markise, die nicht ganz dicht war und für nasse Füße sorgte.
Beim Würfelfußball wird in einem kleinen Bereich, umrandet mit Banden und zwei kleinen Toren Fußball gespielt. Wenn man dann ein Tor schießt, braucht man etwas Glück: Würfelt man eine sechs oder doch eher eine eins? Die Punktezahl entscheidet die Zahl der gewonnen Punkte. Und so kann es sein, dass jemand mit drei Toren gegen jemand mit nur einem Tor verliert.
Komplett von der Nässe geschützt waren die kleinen Jungs. Sie gingen in die Halle und probierten sich beim Hockey aus. Kaum zu glauben, wie laut so ein paar Jungs sein können, wenn sie sich alle gegenseitig anfeuern oder aufregen. Als ich wieder zurück ins Lager wollte, haben sich ein paar beschwert, dass ungerecht gepfiffen wurde und nun die Lagermeisterschaft verloren sei. Ich denke hier sind die kleinen doch sehr übereifrig ;)
Währenddessen war unsere Küche mit ihren Helferlein sehr fleißig und bereitete das Mittagessen vor und deckte die Tische ein. Um kurz nach zwölf konnten sich dann alle mit Vollkornspirelli, Gulasch oder Tomatensoße und einer riesigen Salatbar die Energiespeicher auffüllen. Zum Nachtisch gabs es einen Grießbrei mit Grütze.
Direkt im Anschluss wollten wir die vollen Mägen direkt zur Verdauung anregen und alle aus dem Team tanzten unseren Teamtanz vor, den wir euch gerne am Besuchersonntag präsentieren wollen. Vielleicht macht da dann auch noch das ein oder andere Kind mit, wenn sie ihn bis dahin können :)
Beim Nachmittagsblock standen Interessensgruppen auf dem Plan. Hier ist für jeden etwas dabei: Von Gesellschaftsspielen oder Beachhandball, über Tischkicker oder Karaoke, zu Basteln oder Spikeball bis hin zu Baseball oder Austoben in der Halle. Bei diesem Punkt war ich besonders gespannt, was Noah, Flo, Annalena und Aylin unter „Hallen Chaos“ verstehen. Wie sich rausstellte, kann man das wortwörtlich nehmen. In der gesamten Halle waren alle möglichen Dinge wild durcheinander aufgebaut oder standen zur Nutzung bereit und alle konnten sich auspowern!
Nach dem Abendessen ging es direkt in den letzten Actionblock an diesem Tag. Es standen wieder Lagermeisterschaften auf dem Plan.
Die kleinen Jungs spielten klassisch Völkerball, doch die anderen haben etwas ungewöhnlichere Turniere ausgewählt:
Die großen Mädels spielten Mäxxle, aber nicht mit Tischtennisschlägern und Bällen, sondern ihren Händen und einem Tennisball. Das sah gar nicht so einfach aus!
Bei den kleinen Mädels wurde am Lagerfeuer Wasserpong gespielt. An einem Biertisch stehen sich zwei Kontrahenten gegenüber, vor sich einige Becher gefüllt mit Wasser. Mit einem Tischtennisball musste man versuchen, in einen Becher des Gegners zu treffen.
Die großen Jungs spielten Tschukball. Und wenn ihr euch jetzt fragt, was das ist, keine Sorge, ihr seid nicht allein ;)
Bevor ich selbst als Teilnehmerin ins Zeltlager kam, war mir diese Sportart auch nicht bekannt. Aber das Prinzip ist realtiv simpel: Man hat zwei Tore, die wie Trampoline mit Netzen bespannt aufgebaut sind. Darum ist ein Kreis wie beim Handball. Die Regeln sind auch wie beim Handball: Schrittzahl beachten und auf die „Tore“ werfen. Doch jetzt kommt der kleine, aber feine Unterschied: Sobald man das Tor getroffen hat, prellt der Ball bestenfalls wieder zurück und einer aus der gleichen Mannschaft muss ihn fangen, damit es einen Punkt gibt.
Dann war es auch schon wieder Zeit fürs Lagerfeuer, unser musikalischer Tagesabschluss.
Der Wetterbericht für morgen sieht ja deutlich besser aus. Wenn das heute Nachmittag schon der Vorgeschmack war, freuen wir uns sehr!
Bis Morgen,
Sarah