Sommerfreizeit I 2025 - Di, 05.08.2025
Endlich fühlt es sich nach Sommerfreizeit an! Um 6:30 Uhr ging langsam die Sonne hinter dem Tischtenniszelt auf und das ganze Lager schlummerte noch – bis auf ein paar Jungs und Mädels, die sich wohl die freien Duschen sichern wollten.
Die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut taten nach den letzten Regentagen richtig gut. Entsprechend gut war die Stimmung nach dem Wecken: Überall wuseliges Treiben, denn bis zum Frühstück mussten die Zelte aufgeräumt und geputzt werden. Dafür gibt es täglich Punkte – für Sauberkeit, Ordnung, geleerte Mülleimer, geschlossene Zelte und Laschen. Manchmal gibt es auch eine Extra-Challenge: Heute sollten die Schlafsäcke farblich sortiert werden – und bis auf zwei Zelte hat das auch super geklappt :)
Nach dem ausgiebigen Frühstück – riesiges Dankeschön an unsere Küche, die schon früh für uns aufsteht – starteten die ersten Lagermeisterschaften:
Die großen Mädels spielten Völkerball – diesmal endlich ohne Rutschgefahr auf den Wiesen. Ich glaube, damit haben jetzt auch alle Gruppen dieses Turnier hinter sich.
Währenddessen waren die Jungs außerhalb des Lagers unterwegs: Die Großen spielten Fußball auf dem Sportplatz, die Kleinen versuchten sich am Basketball. Wobei man dieses Jahr bei der Körpergröße kaum noch zwischen "klein" und "groß" unterscheiden kann – viele sind größer als ich! ;)
Die kleinen Mädels spielten einen Klassiker: Brennball – natürlich mit einem „Ubach-Twist“. Statt eines normalen Balls wurde mit einem Rugby-Ei gespielt. Schwer zu werfen, schwer zu fangen – und wenn es auf dem Boden landet, wird’s richtig lustig. Das Ei springt in alle Richtungen – und mit etwas Glück rollt es sogar den Hügel runter bis zu den Volleyballfeldern: Dann steht einem Home Run nichts mehr im Weg!
Nach so viel Bewegung hatten alle ordentlich Hunger. Perfektes Timing für Spätzle mit Linsen, Saitenwürstchen und einer Salatbar. Als Nachtisch gab es zur Feier des Tages das erste offizielle Eis! (Wobei das ein oder andere Kind bestimmt schon vorher in Talis Eck zugeschlagen hat :D)
Aber kaum war das Eis verputzt, kam der nächste Regenschauer. Einige Kinder schafften es nicht mehr rechtzeitig in die Zelte und bekamen eine spontane Dusche ab. Zum Glück war der Spuk schnell vorbei und das Nachmittagsprogramm konnte wie geplant starten.
Bei den Kleinen stand Gruppenarbeit auf dem Plan, während die großen Jungs und Mädels auf Bilderrallye durch Untersteinbach gingen. Dabei mussten vorgegebene Bilder gefunden und auf einer Karte markiert werden. Für erfahrene Kinder waren einige schnell entdeckt – aber Alex hatte auch knifflige Fragen vorbereitet. Da morgen die Kleinen an der Reihe sind, verrate ich aber nicht zu viel ;)
Zum Abendessen gab es kalte Platte und unsere Küche zauberte aus den Resten (Spirelli, Spätzle…) auch noch ein paar Schinkennudeln, über die sich viele gefreut haben. Warmes Essen zur Vesperplatte – top!
Danach ging’s in den letzten Block des Tages – natürlich wieder Lagermeisterschaft:
Die großen Jungs spielten Tschukball, die kleinen Mädels Boule. Während es dort eher ruhig zuging, war vom oberen Zeltplatz schon lautes Geschrei zu hören. Wenn ihr wissen wollt, wie das klang: Schaut mal in unsere Insta-Stories! :D
Die großen Mädels spielten „Bring uns“ – ein temporeiches Spiel, bei dem aus jedem Zelt ein bestimmter Gegenstand so schnell wie möglich gebracht werden musste. Von Klorollen über Stifte bis hin zur Matratze war alles dabei!
Und wenn wir schon bei laut sind: In der Halle tobten die kleinen Jungs. Ihr erinnert euch vielleicht an meine Aussage beim Hockey? Ich nehme alles zurück – es geht noch lauter!
Heute wurde „Riesen-Mäxxle“ gespielt – unsere eigene Variante, die wir vor ein paar Jahren eingeführt haben. Super zum Mitmachen! Im Prinzip wie Mäxxle oder Rundlauf – nur eben nicht mit Tischtennisplatte und Schlägern, sondern mit zwei Weichbodenmatten auf Kästen, getrennt durch einen großen Kasten. Gespielt wird mit einem Gymnastikball, der über das Hindernis geprellt wird. Die Stimmung? Aufgeladen! Jeder Ball wurde gefeiert oder beweint ;)
Zum Tagesabschluss gab es wieder Lagerfeuer mit einem wunderschönen Sonnenuntergang. Der Zapfenstreich wurde von Johanna (Klarinette) und Jule (Trompete) gespielt – ich bin begeistert, wie sie das ganz ohne Fehler hinbekommen.
Vielleicht haben ihn auch die ersten Zelte im Außenlager gehört (Zelt 20 – Tim, Zelt 16 – Hannah, Zelt 11 – Pia). Das Außenlager liegt ein paar Minuten Fußmarsch entfernt – dort schlafen die Kinder unter freiem Himmel. Ich habe das als Teilnehmerin und später auch als Betreuerin geliebt: Man sieht den Sternenhimmel, darf länger wach bleiben, kann noch Süßigkeiten essen, und meistens gibt’s auch was Leckeres wie rote Wurst. Ein echtes Abenteuer, wenn das Wetter mitspielt!
Der Wetterbericht für die nächsten Tage sieht vielversprechend aus – mal sehen, ob uns wieder ein Schauer überrascht oder die Sonne bleibt.
Bis morgen,
Sarah